lyrik

 

 

im hintergrund des sommers

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das schier formlose schweben der schneeflocken

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granit

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experiment

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vorüber

nur die erinnerung an das feuer bleibt

nächte sind aus asche

funken tanzen als verlassene punkte

am himmel zurückgelassen

 verblasst ist mir

der gekrümmte regenbogen

aufgekratzt sind die felder

 nur in meinem gedächtnis hängen noch

die quellenden wolkensäcke

und das zirpen er zankenden spatzen

so zwischen den sonnen

 

 


blasser grauer winterhimmel

macht viel schönheit

er fliegt am ganzen körper

schneeflocken

aus dem leib der luftmassen geboren

wirbeln und tanzen fast ohne gewicht

zur erde

 und es gibt kein entrinnen

aus den vier winden

das schier formlose schweben

im eigenen fleisch

übern wald und über der stadt

ist ein sinken auf den heissen ball

auf grund und mauer

zu seinem vergnügen

 

 

urzeitlied

ewigname

findlingsprosa

nebelstein

quarzgebilde

glimmerruf

feldspatecho

heimatgesicht

lavaskelett

felskalender

opusgesang

zwiegespräch

erdenvers

graugeblumter

 

 

vier jahrzente das leben angewöhnt

gestartet

geflogen

und wieder gelandet

dann den bergfalken

im erinnerungshangar geparkt

 vorgedacht

nachgedacht

zu schreiben begonnen

neues versucht

verworfen

umgedacht

andere wege gewandert

erkannt

nicht ich

sondern mein leben

experimentiert mit mir

bergfalke: segelflugzeug