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text des monats |
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jena 2012 dezemba
2011 novemba
2011 okdowa
2011 septemba
2011 augusdd
2011 juli
2011 juni
2011 mai
2011 obrü 2011 meazz
2011 februa
2011 jena 2011 |
mefisddo kim und renn, saus duach dei lebm hindda dia hands af da bass und se wean ea foungzeig legn eana jogddlusdd hoamli bflegn waö se hand a oide rass schau hifia und a af d seiddn schussbereidd is eana bix es güdd schou seid uaoid zeiddn mochsdd wos bessa, weans dia s neiddn loggn di mid olle drix drum sei wiff, schbü ned en hädn woadd bis umi is des gwiaxdd niada jaga wiad se mädn mochd an fäla, driafdd en gfädn wouna a nu so fü liagdd und de hazz wiad niamois enddn joa und dog basdd oana fia mechdd di founga mechdd di lenggn und mid seina lug vablenddn hod en fuas en deina tia 2011 koalendagscheidheid wos is des zeid a loungi gschichdd wos is des lebm a gnod – a bflichdd wos is de wäd a lug – a gfoa hiaz leb dei lebm waö gach iss goa unters gras müssen wir alle das mörderische spiel heißt leben alleine gegen die brennende zeit die rose aus stahl auch das mädchen aus der zukunft kommt zur stadt aus staub und der schwarzen windmühle mit ihren wehenden haaren der regen im nebel und die legenden der nadeln die jagt nach tabus
ist zu ende mit dem schritt hinter die kälte nur ein zustand ist sicher niemand stirbt nicht oder besser wir alle sind betroffen moang – is vialeichdd a nu a
tog meini gedanga groasn oa blozrunddn um de oundari hebm oh – suachan an aufwind deas midnimmd af a roas en a lound wo i nu nia gween bi kemdds meini gedanga und fliagdds losdds aus de wäd do af da niadan und nemdds mi mid ees woundavegl ees vagabunddn meina sä fliagdds mid mia und i mid eng z weidinxdd umanound bis oana sogdd kim – hiaz loss guad sei moang – is vialeichdd a nu a tog stille zweifel worte gären im herzen die gesichtsröte geht an den start der überdruck in der zunge die laus auf der leber kommt vom dünnpfiff der ängste klischees krachen telefone umwerben uns herzblätter keimen und welken ständig erschaffen sich freuden und leiden im rohstofflager des alltags
glühen brennstäbe nukleare schreckensarsenale stecken im dreck des hochmuts wenn es ernst wird dann beruhigen die nachrichten es war doch nur ein techtelmechtel freunde modeana zeidvadreib sie hod se z wegn eam scheidn lossn do woa ea nu vaheiradd doun hod se ea a z wegn ia scheidn lossn dawaö woa sie schou wieda vaheiradd doun hod se sie wieda scheidn lossn owa dawaö woa ea a schou wieda vaheiradd und doun hod se ea wieda z wegn ia scheidn lossn dawaö woa sie schou wieda mid an oundan vaheiradd so is a de zeid vagounga und afamoi woans oid GRANIDD
fausdd eröffnungsgedicht zum
„easchddn xoung“ do is wos en da schbroch des kou i hean do schdehd wos en de xichdda des kou i glaubm do liegdd wos en da eadn des kou i riacha do schdeggdd wos en da schbroch des kou i gschbian GRANIDD fausdd auszug aus „zweidda xoung: da
freigeisdd“ iawandd wiari diaregdd flenad/ waö de zeid mochdd oiss zua gwenad schbinnd oan ei mid iari gschichddn/ und aus oana gnod wean bflichddn oissound neichs des mechdd oan reizzn/ nua min winddschn soid ma geizzn waö de gwenand mochdd oiss gwenli/ und des lebm wiad zach und endli gloasdd se ei und frissd mi af/ und da oidog haud oans draf s gibdd koan dram mea dea nu logdd/ woun da oidog af oan hogdd oiss wiad gwenad, d mochdd und d liab/ und valiad sein glounz/ wiad driab gwies/ i hou de wäd schdudiad/ hou lenxdd de lebmszeid diwidiad ken d filosofie/ d juarisddarei/ vaschdeh ebbs va da zauwarei bi gschding en fearni geisddeshöhn/ kou a van oidn gmua vazöhn und drozdem is ma d wädsä fremd/ bi midn lodein ba oin am end hiaz schdeh i do i oama noa/ und bi so gscheid ios zeaschdd davoa Lesebuch und Hörbuch mit 4 CDs a 74 Minuten. Bibliothek der Provinz,
Weitra. ISBN: 978-3-902416-69-8 en loussing i kou wieda ums heisl rena i kou wieda en gachdl umschean i kou wieda en da sun sizzn en da bfoad bfoa – en da bfoad kunzdd gschigdd is wea kou, wos oundari ned kinan gscheid is wea woas, wos oundari ned wissn reich is wea ned brauchdd wos olle hom woin koalendagscheidheid wos is des zeid a loungi gschichdd wos is des lebm a gnod – a bflichdd wos is de wäd a lug – a gfoa hiaz leb dei lebm waö gach iss goa anfang
und ende (frei nach dietrich schwanitz) die sprache ist ein haus und es dauert seine zeit,
bis man dir einlaß gewährt. dann wird es dir zu öd
mit der warterei und du steigst heimlich ins haus der sprache ein. wenn du
aber drinnen bist, fangen die probleme erst richtig
an. du stehst da und schaust auf lauter türen,
soweit das auge reicht, nur türen,
nichts als türen, eine neben der anderen. du gehst
zu einer tür, klopfst, und öffnest sie. besetzt,
ruft dir eine stimme entgegen. „entschuldigung“
murmelst du und schwafelst etwas von “...wollte nicht stören...“ und gehst
zur nächsten tür und dann zur nächsten. aber in
jedem raum sitzt schon jemand und hütet die sprache, seine sprache und
sagt, du sollst verschwinden, das sei das ehrwürdige haus
der sprache und nichts für vagabunden
und hausierer. nach langem suchen
hast du eine nische gefunden und du beginnst damit,
dich häuslich einzurichten. du zimmerst eine tür,
damit du in ruhe hausen kannst, dann kommen die wachhunde und beschnuppern dich. und fledermäuse
und eulen kommen und erschrecken dich und die besserwisser kommen und belehren dich und die hausgeister kommen und quälen dich. alsbald kommen hausierer, um bei dir in untermiete
einzuziehen, aber du weißt wie es dir ergangen ist und du sagst ebenso, dass
das deine tür und dein raum
im haus der sprache ist
und sie mögen sich gefälligst um einen eigenen platz
umsehen. so ist das suchen und finden zu ende, aber das warten und ausharren
fängt erst an. reddung i kou goaned so fü ling ois wos i miad bi i kou goaned so fü leana ois wos i wieda vagies i kou goaned so fü flena ois i locha muas 2010 |
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dezemba
2010 novemba
2010 oggdowa
2010 sebddemba
2010 augusdd
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2010 obrü 2010 meazz
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2009 |
obfoiprodugdd af
weihnochddn gibdds oiwaö
an bam af
weihnochddn gibdds oiwaö baggön af
weihnochddn gibdds oiwaö
keggs af
weihnochddn gibdds oiwaö bresln maddini da mou reidd af an woiggnschümö iwan
schwoazzn novembahümö d lufdd is
zach und schwa und feichdd und des ewige schdeangwöb leichdd af a schdüggö
meina wäd und da
windhund winsld - bäd i geh hoamzua
auf da gossn gfrei mi
schou afs heaz ausrosddn und ban
raubfoung raugdds schou aua waö de ködn
liegdd auf da laua i siag
liachdd duachs fensdda scheina des ma deidd
– hiaz kim schou eina wiafli siagi
s gachl schdeabm rosn, teich, oiss liegdd en scheabm d howagoas is
lenxdd davou drendd en
keaschbam schreid a krou rauhreif woxdd af fäd
und wies nedda s woaddn
is ma gwies es heabsddld a gäwö süchö schbüagöd se en
wossa da wind schnaufdd hoamli en de rosnschdaudn mei keaschbam
schdehd ois schoddn do, ois grossa a woiggn foad
en moueinl en d augn mei deich lümöd ois schwoazza fleg en goaddn koa oumsl schimbfdd
mea ausn segnbam do muas i scho bis d sunn aufgehd heawoaddn de nochdd is
loung und schregdd mi mid an dram so wia i
mundda und bi zach van schwizzn und richdd mi
auf und hea di nebm mia schnaufm so bleib i
doun a neichddl oafoch sizzn und gschbia
des lebn se en mi einischraufm es windd se
duach mein köabba, schwaad mi nieda vaschbaöd ma heazz und
hian und a mei sä vabliad is
lenxdd da jungi siassi flieda und d jahrln
doand ma schiea und roasn schnä en schoddn da nochd loungmechddi gwochd lusddi gmochd sofü glochd guadi nochd reladdividädsdehorie ned oiwaö is
dea da schdeagga dea a fü
krofdd hod ned oiwaö is
des da schnäla dea rechdd
drawi is ned oiwaö is
dea rechdd fleissi dea fü oawadd ned oiwaö is
dea reich dea an hauffm
gäd hod uasoch und wiaggung woun ma wos hossn miass mas voahea
gliabdd houm woun ma ins
wos winschn miassn ma
voahea davou drama woun ma wos
fiachddn iss so, waö
mas ned kenan woun ma wos leanan iss so, waö
mas voahea ned kinan woun ma wos
gebm miassn mas voahea
wo nehma grenzgeschichten der eiserne vorhang des hochmuts der dreck
der arroganz die turbinen
des atomjochs werden auf den
schmugglersteigen der politik
verkauft der stachedraht
der angst die wortgranaten
der parteien der galgen
des fortschritts wird auf den schädeldecken der sturheit
errichtet die zündler
hüben wie drüben die profiteure
auf den saumwegen die reaktoren
der rücksichtslosigkeit werden wahrscheinlich
erst schweigen wenn auch der teufel betet mei hausawadeggn mei heisl mei schwö mei famüli meini gschichddn an eadöbbfökaas a seggsadragarl gramaschdedna grabbfarl mei soff und fü zeid wouns amoi drawi is woun i aloani bi woun mi neamdd head do bfeif i mid de vegln und reed mid de bam woun mi neamdd siagdd doun schrei i midn geahahl und fliag mid de woiggn woun i aloani bi dounzz i mid da sun und vaschdegg mi en da finsddan geahahl: Schwarzspecht; sein Ruf kündet einen
Wetterumschwung an s mühlviaddla
nibelungenliad (Auszug aus „suniwenddn“
von Seite 59) de
leid houm gfeiad, owa af de zwoa gressan geisdda da wäd vagessn, de se a za
den fesdd eigfunddn
houm; so hand da goodsowani und da schiachi en kefamoagg zoumdroffm und da
schiachi is af da kiaraschdiang xessn und hod gkudad; oiwaö beddn is ned
guad/ des vadiabdd en lebmsmuad/ kemdds und lebdds und esdds und singdds/
löogdds und deischdds und fluachdds und dringdds/ und da goodsowani hod dunad wos
wüsdd den du/ du gfoina engö/ neamdd head heid dei senxddngdengö/ du wüsdd
nua nochdd/ du scheichsdd de sunn/ du fiachsdd de freid/ vadiabsdd des jung/
du denxdd/ du
bisdd da hear da wäd/ und blendsdd de leid mid mochdd und gäd/ mid
gscheidheid/ gress und iwamuad/ dawaö is nix indda dein huad/ owa i/ wead di
nu schdroffm/ waö i/ i hou de wäd easchoffm/ und gabs mi ned/ wouns wah dass
gschah/ gabs
di doun ah afm
schiachn is da krou mani ghogdd und hod grahezdd; siegfried schau da zua/ waö
des lebm gibdd koa ruha/ und de zeid varinnd gschwind/ hiaz hosdd nu giaddad
gmua/ nua
dei krofdd mochdd di blind/ und de roas nimd sein lauf/ bis dei schiggsoi di
greind/ und
koa sunn nima scheind/ waö es redd di koa hound/ woun da schiachdi di zeind/ bass
guad af/ af dei heazz/ waö hädn miassn schdeam/ duach a feizeiligs schweadd das
schier formlose schweben der schneeflocken blasser
grauer winterhimmel macht
viel schönheit er
fliegt am ganzen körper schneeflocken aus
dem leib der luftmassen
geboren wirbeln
und tanzen fast ohne gewicht zur
erde und
es gibt kein entrinnen aus
den vier winden das
schier formlose schweben im
eigenen fleisch übern
wald und über der stadt ist
ein sinken auf den heissen ball auf
grund und mauer zu
seinem vergnügen winddaschboziagoung d
schneefloggn houm
dounzdd und dounzdd und
dounzdd und
i bi schdeh bblüm und
hou gschaud und
gschaud und gschaud 2009 heabeagsuacha weihnochddn
is mea ois de bunschschdandlzeid mea – ois oi
de drawinga leid mea nu - ois
da schdau en da schdod weid mea nu –
ois da nobba schou hod weihnochddn
is weniga ois a goidani
ua fü weniga –
ois koa neichddl a rua weid weniga
nu – ois a mochd und a gäd weihnochddn
is des |
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novemba 2009 |
ausdeidschn zeaschd foasd amoi en da einbou eini und doun en
da oundan einbou wieda a
schdüggö aussi noch da kreizzung kimd a danggschdö und a kuafm und noch da
kuafm a wiaschddlschandl bisd ban wiaschddlschdandl doun bisd scho zweid gfoan waö voahea
gehds rechds eini du muasd owa links ohbiang und doun
kounsd e nimma aus waö noch an
schdüggö schdehsd e diaregd ou ban haus |
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ogddowa 2009 |
wedaleichddn weid weg is
nu bliz und duna nedda s
liachdd zugdd duach de nochdd kam blizdds
auf iss wieda z runa und da wind is auf da wochdd hinddan beag
gibdds hiaz an wüawö und es zidan
lufdd und ead waö de wäd
wiad za an schbüagö dea uns sei
und schei eaklead und so
mouncha fiachdd des blizzn und vagraöd
se en da ounxdd nua wosdd
fiachsdd des wiad di bsizzn bis dasdd an
dia säwa krounxdd iaganddwoun
schdiazdd niadi nochdd ei und de
schdean schdroin iwa d roas olle fäla
wean vagrobm sei und es schliasdd se doun da groas
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sebdemba 2009 |
es
heabsddld a gäwö süchö schbüagöd se en
wossa da wind schnaufdd hoamli en da rosnschdaudn mei nussbam
schdehd ois schoddn do ois grossa a woiggn foad
en moueinl en d augn des wossa liegdd
ois schwoazza fleg en goaddn koa oumsl
schimbfdd mea ausn zweddschggnbam do muasi scho bis d sunn aufgehd heawoaddn de nochdd is
loung und schregdd mi mid an dram hiaz bi i
mundda und gounz zach van schwizzn und richdd mi
auf und hea di nebm mia schnaufm so bleib i
doun a neichddl oafoch sizzn und gschbia
des lebn se en mi einischraufm es windd se
duach mein köabba schwaad mi nieda vaschbaöd ma heazz und
hian und a mei sä vabliad is
lenxdd da jungi siassi flieda und d jahrln
doand ma schiea und roasn schnä
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augusdd
2009 juli
2009 juni
2009 mai 2009 |
feiroumdd da wind hod hiaz de woiggndeggn zrissn voabei is
lenxdd des krocha und des zischn und wieda hod
valeon da schiachi ganggarl is driwagfoan
mid seini bälad hund am hümmö hand
vaschdrahd de lezddn flanggarl dramhabbad reidd da mound am woiggnbanggarl und leichdd
af d wäd en deara feiaschdund
riese
und zwerg überall wo ich bin ist er der riese. bin ich auf dem meer, mit einem schiff über poseidons schäumende hügel und seine täler pflügend, bin ich am land, den schnee von gestern durchwühlend und durch die wälder meiner erinnerung schweifend, oder bin ich in der luft, mit meinem freund auf ikarus` schwingen durch die adiabate taumelnd, an inversionen stoßend, überall wo ich bin ist er stärker und ruft mich zurück. er treibt mich über seine flanken und schluchten und gönnt mir keine ruhe. nicht das brummende villnius, nicht das brausende paris, nicht das streitende und raunzende wien, nicht das dröhnende barcelona und nicht das protzige new york ist in meiner brust gegenwärtig. überall wo ich gehe und stehe ist pöstlingberg ich bin das ja und er ist das nein, er ist der baum und ich bin der zweig, er ist der most und ich bin nur das fass. er ist der riese und ich bin der zwerg.
a boa viazeila anlässlich da wiedaeaöffnung va da neichn pöstlingbergbou unsa linz is
schee gloa jo wos soid
ma do doa nedda
geanhobm wias is waös ned
gressa woan is hundadöf joa is de bergbou hiaz oid und mia foan
en berg auffi durch wiesn
und woid bin i obm –
muas i owi bin i undd
muas i auffi waö do leb i
– do sing i do loch i und
gwing i afm berg schdehd a wiadshaus und danebm
schdehd de bou und wounsdd
ned gschwind ausdrinxdd doun foads da
davou Die Pöstlingbergbahn wurde am 29. Mai 1898 eröffnet und 1983 als steilste Adhäsionsbahn der Welt ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen. Nach der Revitalisierung 2008 wurde die neue Bahn nun am 29. Mai 2009, 111 Jahre nach ihrer Jungfernfahrt, ihrer Bestimmung übergeben. s mühlviaddla nibelungenliad wias da schiachi hom wü und da siegfried grod en drochnbluad drinn bodd hod, is da wind en de bamkronen dreigfoan, dass lauwad umadumgflogn is; und a linddnbladl is duach d lufdd xägöd und genau afm hädn sein vaschwizddn bugö zwischn de schuiddabladln bigga blüm, so, das doad af de schdö en archo sei drochnbluad ned hiegkemma is und des des oazige flöggö afm siegfried sein köabba woa, af den da häd vawundboa blüm is fruijohamüd glosd d sunn so süwa/ und zwoa krou fliang schreiad drüwa/ hoisari rufm de zwoa grübbön/ iwa d hee und iwa d wübbfön/ oans valiad und oana gwingd/ oana read und oana singd/ oans is funggn oans is feia/ oans is büli oans saudeia/ und da wind wahd duach de wäda/ kead des lauwad iwa d fäda/ hoamli drahd se oiwaö s radl/ und schou bigdd des linddnbladl/ und schbüd schiggsoi ohne zü/ richdd de foin ois waas a schbü "s mühlviaddla nibelungenliad" ein Lesebuch inklusive Hörbuch mit 4 CDs, ist in der Bibliothek der Provinz P°1 erschienen und kostet im Buchhandel 34 Euro. Dieses literarische Großprojekt wurde mit einem Stipendium vom BMUUK, Stadt Linz, Land Oberösterreich gefördert und von 16 Mühlviertler Gemeinden von A bis Z, von Anreit bis Zwettl a. d. Rodl unterstützt. Mein Dank gilt allen Entscheidungsträgern im Lande, welche mir vertraut haben, dieses Werk zu verwirklichen. J. A.
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obrü 2009
mearz
2009
februa 2009
jena 2009
dezembea
2008
novembea
2008
ogdowa
2008
sebdemba
2008
august
2008
juli
2008
juni 2008 |
da reodi fodn oiss wosdd mid liab soxdd is woha oiss wosdd mid liab siaxdd is schee oiss wosdd mid liab duasdd is guad oiss wosdd mid liab mochsdd wiad grodn (grodn: geraten, gelingen)
de nodhäffa da heilige isehmiawuaschd und de heilige weabiniweawari da heilige buxumi und da heilige schliggsowi de heilige kimbuggdi und da heilige kimduggdi da heilige geweidakim und de heilige drogsnochi de heilige hobddsmigean und da heilige wiadschouwean
dalendd i kou eich nix gebm aussa mei zeid i kou eich nix schenga aussa mei freid i kou eich nix zoang aussa mei schbroch i kou eich nix vazön aussa mei lebm
udoungs goifan beddn biea windda näwö nixdafia founga frogn imbbfm debbm babbm schimbbfm zwieda locha schiea giaddad woin vagessn hümmö iwa mia
2008 die hoffnung ist ein engel ich habe meine eltern verlassen denn ich habe mein elternhaus verlassen- ich habe meine jugend verlassen, weil mich meine jugendzeit velassen hat- ich habe meine freunde verlassen, denn ich habe meine kindheit verspielt- ich habe das dorf verlassen und bin auf einen berg gestiegen- mich hat meine kraft verlassen, doch ich fand sie wieder- mich hat mein glaube verlassen, doch ich erspürte ihn wieder- ich habe den weg verloren, doch ich entdeckte ihn wieder- mich hat die wut gepackt, doch ich entkam ihr wieder- mich hat die gier ergriffen, doch ich entfloh ihr wieder- mich hat der neid gefesselt, doch ich schüttelte ihn ab- mich hat die angst umklammert, doch ich überstand sie- ich habe die hoffnung verspekuliert, aber ich habe sie wieder zurückgefordert- man hat mir meine träume enteignet, doch ich habe sie wieder zurückersteigert- mir hat schon oft das glück gekündigt, aber noch nie die zuversicht-
auf da wäd geds rund de kugl muas roin und da ruwö muas roin und de kebbf miassn roin do kinama wähn wen ma woin
jeder krämer lobt seine ware ein fleißiger führt auf seinen fleiß seine ganze existenz zurück. ein gescheiter führt auf sein wissen seine ganze existenz zurück. ein weiser führt auf die weisheit seine ganze existenz zurück. ein gerechter führt auf die gerechtigkeit sein leben zurück. ein künstler führt auf die kunst sein leben zurück. ein geduldiger führt auf seine geduld sein leben zurück. ein sportler führt auf seine leistung sein dasein zurück. ein vegetarier führt auf seine nahrung sein dasein zurück. ein starker führt auf seine stärke sein dasein zurück. ein mächtiger führt auf seine macht sein bestehen zurück. ein reicher führt auf seinen reichtum sein bestehen zurück. ein banker führt auf das geld sein bestehen zurück. ein techniker führt auf den fortschritt seine gegenwart zurück. ein philosoph führt auf das denken seine gegenwart zurück. ein prophet führt auf seine offenbarung seine gegenwart zurück. ein liebender führt auf die liebe sein sein zurück. eingläubiger führt auf seine religion sein sein zurück. ein kind führt auf seine eltern sein sein zurück.
hoamadweagg loung schau i en hümö eini sumavegl fliang ens gei woiggngschichddn siaxd bis neini owa glei is s liachd voabei
und da wind vazöd en lauwad boi kimd d ködn und frissd di zoum woun i do des oiss ned glauwad hed mei ounxdd an oundan noum
gwies mei faöheid wiad mi schdroffm i hea nua va fean mei schdim es is zeid woun gemma schloffm i bi miad geh weida kim
bestandsaufnahme die fantasie geht uns aus und die kinder gehen uns aus und die arbeit geht uns aus und die kraft geht uns aus und das geld geht uns aus nur der neid geht uns nicht aus der regen geht uns aus und das brot geht uns aus und die freude geht uns aus und die träume gehen uns aus und das gras geht uns aus und das wasser geht uns aus nur das machtstreben geht uns nicht aus das öl geht uns aus und die gletscher gehen uns aus und der wald geht uns aus und die schmetterlinge gehen uns aus und die vögel gehen uns aus und die käuze gehen uns aus und der glaube geht uns aus, nur der hass geht uns nicht aus die wärme geht uns aus und die toleranz geht uns aus und die sonne geht uns aus und das einfühlungsvermögen geht uns aus und die vorbilder gehen uns aus und die liebe geht uns aus und das mitgefühl geht uns aus nur die gier geht uns nicht aus und die gewalt geht uns nicht aus und die angst geht uns nicht aus aber die menschlichkeit geht uns aus und die luft geht uns aus aus
die wirklichkeit hinter der wirklichkeit in wahrheit ist das herrschende gesetz das gesetz
der herrschenden und
herrschende meinung die meinung der herrschenden die die
herrschende politik die politik der herrschenden und die
herrschende freiheit die freiheit der herrschenden in wirklichkeit ist der herrschende glaube der glaube der herrschenden und der
herrschende wohlstand der wohlstand der herrschenden in wahrheit ist die herrschende ordnung die ordnung
der herschenden und die
herrschende macht die macht der herrschenden wegweafxöschofd en gachl goawadd wossa brauchdd higgounga aufdrahd umdrahd umdrahd weidadrahd umdrahd ausdrahd hii gmochd need loung umgschissn en dschdod gfoan neichn gkaffd (aus – „ghead & xeng“ resistenz verlag 2000)
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mai 2008 |
komm über mich - sprache luftmeerrauschen kornfeldandacht fliesslichtmorgen wolkenbauschen waldgeschmeide himmelsbauchhaut wurzelhände sternenweide mondgeschlitztes spaziergangsstunde gedankenwände steingeritztes mundarthecke windgrasflüstern ährenschmunzeln wortverstecke
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obrü 2008 |
schwimmroaffm ruada schdrombbö schwimm geh mid da
zeid |
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märz 2008 |
märzelegie mir macht
mein menschsein mut medien müssen massaker mögen musen manschen mineralien mit
musikalischer malerei mückenmaden meiden magnolien mergelherzen
mischen muster mähmaschinen meiden meiler mehrere münder machen mist mitte märz machts mürbe metrik mönche mutmaßen mysterien mädchen machen meterwelten mit
miederenger medizin minutenmelodien mehren mariniertes
mozartspiel märkte
möchten moneten machen mit
menschenseelenmaniküre |
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